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04. - 14. Mai 2016 (km 191.384) USA Südwest
Big Bend - Del Rio - Fredricksburg - Braunfels - Austin

Kaum sind wir Schnee und Kälte entflohen, müssen wir bei 30°C den Schatten suchen, Zur Zeit machen wir das noch lieber, denn am Abend belohnen Steaks und Würstchen vom Grill und Bohnen- und grüner Salat. Wer will da klagen!? Donnerstagfrüh dann Abschied vom Brantley Stausee, es geht weiter Richtung Süden.

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Pünktlich um 13 Uhr reisen wir in Texas ein und stellen auf 14 Uhr Central Time um. In Van Horn an der Kreuzung von US90 und I10 schlagen wir im RV Park unser Nachtlager auf, 1.225 m ü.N.N., 27 °C. Von hier geht’s am nächsten Morgen auf der US90 weiter Richtung Marfa.

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In Valentine machen wir für einen Tankstopp Halt, aber der Ort ist ziemlich verlassen und so auch die Tankstelle. Nur im Februar geht hier die Post ab, dann kommen nämlich säckeweise Briefe aus aller Welt an der kleinen Poststelle an, mit Rückumschlag für die Weitersendung mit dem originellen Poststempel an die/den Liebsten.

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Als wir dann in Marfa tanken, hat es Iris ein junger Texaner angetan. Mit Herzchen in den Augen hält sie ihn an der Tanksäule fest, an der eigentlich Wolfgang tanken will. Samuel‘s Tankstopp wird immer länger. Die Blitze in Wolfgangs Augen nehmen zu.

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Knapp 100 km weiter schrammen wir die Mexikanische Grenze. Das Visitor Center zum Big Bend Ranch Statepark befindet sich im sehenswerten Fort Leaton, einem beeindruckenden Adobe Bau. Hier holen wir uns die Eintritts Tickets und bezahlen auch den Stellplatz auf einem Campground im Park. Der Höhenmeter zeigt 800 m, das Thermometer 37°C, es weht ein heißer Wüstenwind.

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Nicht nur der Tag ist heiß. Wir finden auf dem Lower Madera Campground nahe dem Rio Grande einen einsamen Stellplatz und stimmen uns am Lagerfeuer mit Rootsie Tootsies Top 100 auf unsere Texas Musikreise ein.

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Zur Frühstückszeit weht leichter Wind und es herrschen angenehme 30°C. Wir wollen uns gerne mit einem herzhaften Texasfrühstück stärken nach der anstrengenden durstfördernden Nacht. Im kleinen Nest Lajita finden wir das nicht, auch in Terlingua Ghost Town nicht.

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Erst am Ortsausgang taucht mit DB’s Rusty Iron BBQ ein Foodtruck auf und der freundliche Don hat das Richtige für die ausgehungerten Reisekameraden. Fleisch und Würste vom Grill mit dem guten amerikanischen Kartoffelsalat, Krautsalat und herzhafter rauchiger Sauce.

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10 km weiter begrüßt uns Rangerin Susan am Big Bend NP. Wir durchfahren den Park mit Stopps an verschieden Aussichtspunkten in Richtung Südwesten. Im Cottonwood Campground finden wir wieder einen schönen Übernachtungsplatz.

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Exotisch bunte Vögel kommen nahe an unsere Abendtafel, die Wildschweinrotte der Javelinas hält mehr Abstand. Wahrscheinlich wissen sie, was ein glühender Grill bedeuten kann.

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Bevor wir den Südwesten des Parks verlassen, gibt’s noch einen Abstecher zum Santa Elena Canyon. Hier mündet der Terlingua Creek in den Río Bravo, wie der Rio Grande bei den Mexikanern heißt. Trotz brütendheißer Sonne und 35°C lohnt der 1,5 Meilen Trail bis in die grünen Tiefen des Canyon finden Wolfgang und Iris.

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Im kühlen Visitor Center an der Panther Junction sehen wir wieder mal einen „amazing“ Film zur geologischen, botanischen und biologischen Vielfalt im Big Bend, bevor wir immer noch im Park nach Süden Richtung Rio Grand Village fahren. Der Campingplatz nach dem Ort ist vielleicht noch ein bisschen schöner als der gestern Abend.

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Heute stehen wir unter einem geschlossenen Blätterdach und unsere Damen dürfen in den Hängematten chillen, während die Männer für Abendessen und –umtrunk sorgen. Zum Abschluss des Abends trällert Elke begleitet von Wolfgangs Ipod textsicher “Ein Schiff wird kommen“. Selten haben wir eine so starke Hoffnung in uns gesprürt.

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Als es Montag wird, wollen wir nicht länger auf das Schiff warten und verlassen den Park Richtung Norden. Ein kurzer Halt am Boquilla Canyon, mit Blick über den kleinen Ort Boquillas Del Carmen an der Mexikanischen Grenze.

In Marathon wollen wir im Gage Hotel einen Lunch zu uns nehmen, werden aber auf die Dinnerzeit vertröstet. Wer beabsichtigt den Big Bend NP zu besuchen, sollte sich unbedingt eine Nacht in diesem Hotel gönnen. Eine echte Texas Nobelherberge, wie aus alten Tagen.

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Jetzt um die Mittagszeit wirkt der Ort ziemlich verlassen. Liebevoll gepflegte Gebäude beweisen das Gegenteil.

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Lunch gibt’s dann im Grill-Restaurant an der Tankstelle, sehr mexikanisch aber ebenso stilvoll. Während wir auf’s Essen warten, fährt ein Pickup mit 5thWheel-Anhänger vor. Gesamtlänge 18 m, im Trailer sind Mensch und Pferd angemessen untergebracht. Als Iris die kernige Jamie anspricht, weil sie so ein geniales Gefährt noch nie gesehen hat, antwortet diese lachend „Then you‘ve never been in Texas before“

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Weiter geht die Reise nach Osten. Wir wollen in Langtry übernachten, dem Ort, in dem Richter Ron Bean Recht gesprochen hat. Die Strecke dorthin ist langweilig, nur die verschiednenen Ranch Tore bringen Abwechlung. Langtry und das Visitor Center sind kurz vor 18 Uhr wie ausgestorben, der Campground lädt gerade gar nicht ein.

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Also weiter zum Seminole Canyon State Park. Hier finden wir einen netten Platz in der Nähe von Margit und Volker, deren KfZ-Kennzeichen am Toyo-Landcruiser sie als Bayern ausweisen.

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Als Iris vom Canyontrail zurückkommt, tauchen auch die beiden bei uns auf und erzählen von ihren Reiseerfahrungen, Seidenstrasse, Südamerika, insbesondere Amazonas Brasilien und USA.

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Über Nacht kühlt es glücklicherweise auf 23°C ab. Bevor wir den Park verlassen machen wir am Visitor Center Halt von dessen Aussichtsplattform man weit in den Seminole Canyon sehen kann. Die heutige Tagesetappe ist nach dem langen gestrigen Ritt relativ kurz. Del Rio begrüßt uns mit sattgrünen Bäumen im Hidden Valley Campground. Hier riecht man den Frühling. Wir haben den Platz im SW der Stadt gewählt, weil hier in nur 3 km Entfernung das „Memo“ liegt.

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Das Restaurant direkt am San Felipe Creek war 1936 von der Calderon Familie eröffnet worden. Blondie Calderon hat das Lokal zu einem Musiker Treff gemacht, wo immer noch Jam Sessions stattfinden, nur heute Dienstag eben nicht. Trotzdem spürt man hier noch die alten Zeiten. Nach dem mexikanischen Essen kommentiert Gourmet Wolfgang: “Wir sind satt geworden und getrunken haben wir auch!“

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Früh sind wir zurück auf dem Campground und schwitzen bald in den Betten. Jeanette, die nette Wirtin vom Hidden Valley empfiehlt ihren deutschen Gästen Fredricksburg, nördlich von San Antonio nicht zu versäumen. Da wir die Großstadt sowieso umfahren wollen, wird die deutsche Auswanderergemeinde unser nächstes Ziel. Nach 280 km stoßen wir im Altdorf Biergarten bei Wiener Schnitzel und frischem deutschen Fassbier an.

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Anschließend fördert ein Stadtbummel die Verdauung bevor wir den Fredricksburg RV Park als überfüllt unf überteuert diagnostizieren. Also fahren wir 7 km TX10 zurück und wählen im Lady Bird Johnson Municipal Park einen geräumigen Full-Hookup-Stellplatz mit WiFi für relativ günstige 35 USD. Hier recherchieren wir über Internet im Austin-Chronicle die Musikangebote der nächsten Tage. Die Wahl fällt nach einer Hörprobe auf YouTube auf Ray Benson & Asleep At The Wheel, die in der Gruene Hall von New Braunfels auftreten.

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Nach einem Frühstück in der deutschen Bäckerei von Fredricksburg geht’s die 140 km dorthin. Herzhafte Omeletts, kann die Bäckerei wirklich machen, die dazu servierten Brötchen sind grottenschlecht. Das verdächtig knatschige Roggenbrot stellt sich am nächsten Morgen als geschmacklich überraschend gut heraus. Geht halt nix über die Bäckerei Hensch in Mil. Hatten wir das schon mal erwähnt? Sry!

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Gruene Hall in New Braunfels ist die älteste Tanzhalle in Texas, 1878 als Saloon und Treffpunkt für die Baumwollfarmer der Region eröffnet, ist das Gebäude mit anderen im Umfeld kaum merklich restauriert worden. Der deutsche Brandschutz hätte hier seine Freude und würde niemals 800 Menschen zu einer Musikveranstaltung zusammenkommen lassen. Heute Abend sind es auch tatsächlich nicht ganz so viele. Es bleibt reichlich Platz in der Mitte der Halle für die wenigen mutigen Tänzer.

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Das Publikum reicht von jungen Mädchen, die heute in Texas ihren Highschool Abschluss gefeiert haben, bis zur älteren Dame, die Sicherheit für ihre Schritte am Rolator findet. Auf einem Parkplatz direkt vor der Halle haben wir etwas abseits eingeparkt, wir wollen auch über Nacht hier stehenbleiben. Im benachbarten Gristmill River Restaurant genießen wir „the very best ever“ Spareribs und machen eine Texas-Beer-Probe. Der passende Einstieg zu einem Country Musik Abend.

Die Sängerin im Vorprogramm, Jamie Lin Wilson, mit Akustik Rhythmus Gitarre und Elektrik Solo Begleitung findet noch nicht die große Begeisterung, vielleicht weil immer dasselbe und das weinerlich. Ray Benson mit seinen sieben Begleitmusikern der Asleep At The Wheel Band brauchen keine zwei Stücke und der Saal swingt. Als dann Route 66 erklingt, sitzt kaum mehr jemand auf den Bänken. Wir erleben fast zwei Stunden Western Swing Musik vom Feinsten.

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Anfang der 70er Jahre gegründet hat sich die Band mittlerweile berechtigt acht Grammy Awards verdient. Nachdem die Musik verklungen ist haben wir eine recht ruhige Nacht auf dem Parkplatz, lediglich die Warnsignal der in der Nähe vorbeifahrenden Züge untermalen unsere Träume.

Von New Braunfels nach Austin sind es nur noch 75 km, auf der I 35 fahren wir Richtung NO. Schon bald müssen wir vom Gas, weil der Verkehr vor der Hauptstadt von Texas dichter wird. Unser Ziel der Pecon Grove RV Park, der nächste zur Altstadt ist vollständig belegt. Also fahren wir rund 20 km nach SO zum McKinney Falls SP.

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Auch hier weist ein Schild gleich am Eingang auf "Campground Ful" hin. Als erfahrene Reisende lassen wir uns davon nicht schrecken und Iris, die Zähe, überzeugt die diensthabende Rangerin uns den letzten noch freien Platz zu überlassen. Nachdem wir uns dort installiert haben und der Hunger gestillt ist, ziehen Iris und Wolfgang los den Park zu erkunden.

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Wolfgang kommt zurück und will noch mal mit Badehose den Upper Fall erkunden. Iris, die Upper und Lower Fall beschwommen hat, überzeugt die Gruppe zum Lower Fall aufzubrechen. Nach nur 30 Minuten Fußmarsch können wir uns alle in dem angenehm erfrischenden Wasser des Orion Creek suhlen. Als wir zurückkommen ist es schon 19.30 Uhr und alle meinen für heute genug zu haben.

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Für 7.30 Uhr am nächsten Morgen hat Wolfgang zum Badegang am Upper Fall geladen. Der Ruf bleibt weitgehend ungehört und so hat er das Vergnügen alleine mit einem pelzigen Säugetier von der Größe eines Otters, eventuell auch Wasserratte und zwei Schildkröten zu schwimmen. Er ist halt schon der wildere der zwei Wölfe.

usaIris bucht derweil einen zweiten Tag im State Park und so bleibt Zeit zur Rückbesinnung. Ein kleines Sommergewitter bringt kübelweise Regen und wir hoffen auf einen äußerlich trockenen Abend. Die geliebte WetterApp verspricht jetzt um 15 Uhr eine Regenpause zwischen 20 und 23 Uhr. Das würde genügen.

Take Care usa

14. - 17. Mai 2016 (km 193.150)
Austin - Galveston - Mississippi

Zunächst einmal legt der Regen zu. Es gießt wie aus Kübeln, aber etwa um 17 Uhr geht den Wolken das Wasser aus. Wir packen zusammen, fahren zu viert im OF-EN in die Innenstadt von Austin, wo die Wolken noch Wasser haben. Iris findet bei buzzfeed.com wieder die „35 things to do in Austin before you leave“. Das Nubian Queen Cajun Restaurant gehört dazu. Wir retten uns nahezu trockenen Fußes in das Erlebnisrestaurant. Weniger als 10 Gäste können hier bewirtet werden.

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Der erste Tisch ist schon von Freunden des Hauses belegt. Alles wirkt hier so als sei man in die „gute Stubb“ einer dunkelhäutigen Familie gekommen. Den Service übernimmt der Herr des Hauses, in der Küche wirken zwei Damen von unterschiedlichster Figur. Alkohol wird hier nicht ausgeschenkt, wir trinken babbsüßen Eistee. Das Essen ist ein Abenteuer dominiert von frittierten Jumboshrimps und Crawfish Étouffée. Die Beilagen „dirty rice“ (Risibisi mit "wirklich" scharfer Hühnerleber meint Wolfgang) und Cajun (Süß)Kartoffeln verlangen etwas Toleranz. Am Nebentisch sitzt ein junges Studentenpärchen, sie kennen sich aus und haben ihr Bier mitgebracht. Zum Verkaufen braucht man eine Lizenz, zum Trinken nicht.

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Inzwischen hat auch in Austin der Regen aufgehört und wir machen uns auf zu einem Bummel über die 6te Straße. Es ist erst kurz nach 18 Uhr und noch nicht viel los. Da es noch hell ist und wir sehr nüchtern, lädt die Umgebung nicht gerade ein. Jedes Haus in usader 6th-Street beherbergt eine stinkende Kneipe vor der dunkle Gestalten herumhängen oder liegen (ohne Bild ;-). Wir fühlen uns gar nicht wohl. Aus wenigen Kneipen klingt Musik, selten so ansprechend, dass wir kurz stehen bleiben.

Wir entschließen uns gezielt Antone`s, Austins wohl bekannteste Musikkneipe zu suchen. Die dort vor null Publikum spielende Band findet nicht unseren Zuspruch und wir ziehen weiter zu Elephant’s Room, der aber noch nicht geöffnet hat. Letztlich finden wir auf der Dachterrasse einer American Sports Bar frische Luft und leckere Drinks.

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Allerlei "Schlag den Raab" Spielchen sind aufgebaut. Unglaublich, Iris schafft's mit einigen wenigen Versuchen den Ring an der Schnur in den Haken zu werfen, jetzt traut sie sich auch gegen Wolfgang Jenga zu spielen und verliert, der Abend wendet sich trotzdem zum Guten.

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Auch als wir die Bar verlassen, inzwischen ist es dunkel geworden, ist die 6th nicht ansprechender geworden. Es geht zurück auf den McKinney Falls Statepark, zufrieden mit dem Abend, enttäuscht von Austin. So fällt am nächsten Morgen der Abschied nicht schwer, der Regen hat die Luft gereinigt und abgekühlt, wir starten nach Süden, der Golf von Mexico ruft.

Ohne Stopp geht's 230 km bis Port Lavaca, wo wir bei Walmart wieder unsere Lager füllen. usaWir kaufen gerne bei Walmart ein. Die Essensabteilung ist gut bestückt und bietet auch frische Ware in bester Qualität. Abwechslung finden wir dann immer noch in der Auto- und Campingzubehörabteilung, im Entertainmentbereich oder bei der Damenoberbekleidung. So ein Einkauf dauert dann auch meist über eine Stunde. Je nach Bundesland ist das Angebot an Spirituosen ausreichend oder wir müssen noch einen Liquor Store für unseren Weinbedarf aufsuchen.

Von hier geht’s nach Südosten an den Magnolia Beach. Direkt am weißen Sandstrand ist ein Parking Campground ausgewiesen, der allerdings eher ein Parkplatz für Strandgäste ist. Uns reicht das. Es wär sooo schön hier, wenn's nur nicht so windig wäre. Zum Draußensitzen ist es leider zu stürmisch und wir versammeln uns in Wolkes RV bei einem gemütlichen Weinabend. Die Nacht bringt wieder kräftigen Regen. Das Wetter ist zurzeit nicht so nett zu uns.

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Deswegen brechen wir am nächsten Morgen auch bald schon wieder auf. In Port Lavaca halten wir nochmal an. Die Mädels vergnügen sich im Waschsalon während die Jungs Bücher und Fachzeitschriften durcharbeiten. Als wir am Nachmittag weiter Richtung Osten ziehen, geraten wir in eine Regenwand, wie wir sie in über 252 gemeinsamen Lebensjahren noch nicht erlebt haben.

Den Abend verbringen wir auf einem Parkplatz am Meer in der Fischerferienbucht Matagorda Bay bei angenehmen 22°C. In diesem Naturpark fließt der Colorado, der auch durch Austin fließt in den Golf von Mexiko. Da stimmt doch was nicht!


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Der Coloradoist doch durch den Grand Canyon nach Westen geflossen und mündet in den Golf von Kalifornien. Und so lernen wir, in den USA gibt es mindestens zwei Colorado River. Den 2.330 km langen Strom,/p> der Lake Powell und Lake Mead speist und den mit 1.380 km längsten Fluss Texas, der damit immer noch länger als der Rhein ist.

usa usa usa Löffelkranich

Am ältesten Friedhof in Texas müssen wir anhalten. Wo steht der älteste Grabstein? Ist es Lawrence Butter 1829 - 1892?

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Unser Weg weiter nach Osten führt uns durch die Industrielandschaft bei Freeport. Hier lädt nichts zum Verweilen ein. Raffinerieanlagen in gigantischem Ausmaß säumen das Golf Ufer. Es geht weiter bis kurz vor Galveston. Bei Jamaika Beach, im Galveston Island Statepark finden wir einen recht angenehmen Platz am Strand und der wilde Wolf stürzt sich in den wilden Golf.

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Der erfahrene Atlantikschwimmer beklagt zwar den ewig langen Weg durch nur knietiefes Wasser, bis man endlich schwimmen kann, aber das muss man erst mal rausfinden. Heute lässt das Wetter auch wieder mal einen Grillabend zu. Wir sind jetzt vier Wochen gemeinsam unterwegs, Grund ein Bergfest zu feiern.

Mittwoch geht’s mit der Fähre von Galveston nach Bolivar und weiter von Texas nach Louisiana.

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Strecke 14. - 28. Mai 2016
Austin - Houma - New Orleans - Natchez - Vicksburg usa

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