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Äthiopien
4. - 15. Oktober 2011 (34.664 km) Äthiopien

Die Einreise nach Äthiopien am Grenzübergang Galabat ist relativ einfach. Nur zwei Stationen. In der ersten werden drei Einreisende gleichzeitig bearbeitet. Und das EDV unterstützt!

  1. Das hatten wir an den Grenzen seit der Türkei nicht mehr erlebt. Die Personalien werden aufgenommen und direkt in den Computer eingegeben, elektronische Fingerabdrücke von allen 10 Fingern, dazu noch ein Digitalfoto und die Prozedur ist mit dem Einreisestempel im Pass nach ca 20 Minuten erledigt. Visum in Kairo besorgt 30 $ p.P., Aufenthaltsdauer 3 Monate ab Ausstellung.

  2. Die zweite Station ist der Zoll, der auch hier wieder für das Carnet verantwortlich ist. Hier wird noch Papier bewegt. Aber der junge Mann arbeitet sehr routiniert und nachdem die drei Motorradfahrer und wir den Papierkrieg mit ihm erledigt haben, begleitet er uns zu unseren Fahrzeugen. Hier werden die Angaben zu Fahrgestellnummer und zu den mitgebrachten elektronischen Geräten überprüft.

Alles geht sehr entspannt zu und nach einer weiteren Stunde, eine Person hat jetzt vier Fahrzeuge abgefertigt, erhalten wir unsere Papiere. Wir sind in Äthiopien.

ath ath ath

Unser Weg führt uns nach WSW, an das Nordufer des Lake Tana zu Tim und Kim (timkimvillage.com). Die ersten 130 km sind schönste Teerstraßen und wir kommen gut voran. Erst als wir rechts in Richtung Gorgora abbiegen wird der Untergrund rau.

Jetzt nach der Regenzeit lässt diese Piste kaum Geschwindigkeiten über 25 km/h zu. Bäche, die den Weg kreuzen, verlangsamen die Fahrt noch einmal. Doch rechtzeitig vor Sonnenuntergang gegen 18.00 Uhr sind wir bei Tim und Kim (N 12° 13.740 E 37° 17.930).

ath ath ath

Apropos 18.00 Uhr, zur Zeit hier in Äthiopien wäre noch was zu sagen. Bei der Einreise am 4.10.2011 um 13.00 Uhr erfahren wir, dass man in Äthiopien den 27. September 2004 sieben Uhr schreibt.  Die Stunden sind noch nachvollziehbar, der Tag beginnt nämlich um 6.00 Uhr bei Sonnenaufgang und endet um 12.00 Uhr bei Sonnenuntergang. In einer Region relativ konstanter Tag- und Nachtgleiche ganz praktisch.

Für die Tage und Monate gilt der Julianische Kalender der zwölf Monate mit 30 Tagen und einen 13ten mit fünf oder sechs Tagen hat.

Dass hier erst das Jahr 2004 geschrieben wird, hängt damit zusammen, dass Balthasar, einer der Heiligen Drei Könige, über sieben Jahre brauchte um nach Äthiopien zu reisen um dies zu verkünden.

In den Großstädten wird natürlich nach Weltzeit gerechnet, die ist gegenüber Deutschland, wenn keine Sommerzeit ist, zwei Stunden voraus.

Bei Tim und Kim sind wir für eine halbe Stunde die einzigen Gäste, dann kommen auch Alastair und Familie und die drei Motorradfahrer an. Stimmt nicht ganz, stellen wir später im Restaurant fest. Vor uns waren schon Tobias und Kathrin aus dem Berchtesgadener Land da. Ihr Zelt und ihre beiden Motorräder entdecken wir erst am nächsten Morgen.

ath ath ath

Dieser Morgen ist ein besonderer, Iris hat Geburtstag. Martin organisiert einen Geburtstagskuchen, Alastairs Frau Helen und die Kinder Harriet, George und Arthur sorgen für entsprechenden Schmuck und eine Zeichnung unseres OF-EN vor der Dusche am Lake Tana.

ath ath ath

Iris ist sehr gerührt und lädt die ganze Gesellschaft zu einem BBQ am Abend ein, wozu sie den Nachtischkuchen selbst backt. Wir haben schöne Tage bei Tim und Kim, die allerdings nicht ganz leicht zu finden waren.

ath ath ath

Deshalb hier die Koordinaten und zwei Bilder zu entscheidenden Abzweigen. Im Ort Gorgora geht’s bei N 12° 14.191 E 37° 17.891 rechts, sieht ziemlich eng aus, sind aber schon größere Fahrzeuge durchgekommen.

Dann nach etwa 800 Metern bei N 12° 13.924 E 37° 17.874, nach der kleinen Bachdurchfahrt halbrechts. Dann immer nur dem Weg folgen. Am einfachsten ist's den Kindern aus dem Dorf zu folgen, die "TimKimVillage" rufen und in Scharen das Fahrzeug begleiten.

ath ath ath

Zum Abschied noch ein Foto mit den beiden und auf geht’s nach Gondar, ca. 70 km nördlich. Wir fahren die Strecke in knapp einer Stunde 40 Minuten und Stoppen in Gondar am Internetcafe um unser Tagebuch abzudaten und Mails abzurufen. Geld brauchen wir auch wieder und müssen erfahren, dass die MaestroCard hier nicht genommen wird. Nur Master- oder VisaCard werden mit der Pin, wenn man sie kennt, von den ATMs akzeptiert.

Wir schaffen es jedenfalls nach zwei Stunden Geld zu bekommen und wollen weiter nach Debark. Allerdings merken wir schnell, dass dies auf dieser Piste nicht vor Einbruch der Dunkelheit zu schaffen ist und kehren um.

Wer kommt uns entgegen? Alastair mit Familie, sie haben ein schönes Hotel (N 12°37.254 E 37° 28.092) etwas außerhalb von Gondar gefunden und wir folgen ihnen.

Wenn auch für den Stellplatz im Grünen 18 USD aufgerufen werden, es bleibt uns keine Wahl die Dunkelheit naht. Wir genießen das Abendessen im Hotelrestaurant, füllen am nächsten Morgen noch unseren Wassertank auf und fahren in etwa 2 ½ Stunden die 100 Kilometer nach Debark.

deb deb deb

Der Ort iegt am Fuß der Simien Mountains, am Eingang des Simien Nationalparks. Für zwei Nächte im Park müssen wir 700 ETB (Äthiopische Birr) ca. 30 EUR bezahlen. Dazu muss ein Scout mit Gewehr gebucht werden, der 75 ETB pro Tag kostet. Zwei Nächte sind drei Tage und so werden nochmals ca. 10 EUR fällig. Der Scout muss uns im Auto begleiten. Vor was er schützen soll, bleibt uns schleierhaft. Vielleicht vor den Affen, die hier großen Herden leben?

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Unsre erste Übernachtung im Park ist im Sankaber Camp auf 3250 m Höhe. Am nächsten Morgen dann ein kleiner Trekkingausflug zu einem Wasserfall, durch eine unberührte Natur. Affen empfangen uns an unserem Aussichtspunkt, der einen grandiosen Rundblick bietet.

deb deb deb deb

Leider ist das Wetter etwas diesig, aber das gibt sich in Laufe des Tages. Zurück an unserem Auto werden wir von Kindern und Hirten umlagert. Woher die nur kommen? Weit und breit sind keine Hütten zu sehen.

deb deb deb

Die Straße zu unserem nächsten Camp auf über 3600 m Höhe ist wieder abenteuerlich. Unsere Mercedes meistert die Strecke ohne Mucken. Sie hat übrigens seit Ägypten nicht mehr mit dem roten Licht gezwinkert. Hoffentlich bleibt das so!

Im Chennek Camp angekommen, gehen wir auf die Pirsch. Hier sollen Ibexe, Abessinische Steinböcke zu sehen sein, sowie der Simienfuchs, beides Tierarten, von denen es nur noch wenige Exemplare gibt. Der Simienfuchs lässt sich nicht blicken, Ibexe sehen wir drei, allerdings nur in mehr als 500 m Entfernung. Dafür überfällt uns eine Herde Dschelada-Paviane. Die Tiere sind nicht aggressiv, in ihrer Vielzahl doch beiendruckend.

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Die Nächte hier oben sind empfindlich kalt, nah am Gefrierpunkt und so sind wir froh als wir am nächsten Morgen wieder ins Tal nach Debark starten. Dort setzen wir unseren Scout ab und starten nach einem Mittagessen in Richtung Axum.

Die Straßen hier werden derzeit unter chinesischer Regie ausgebaut. Der größte Teil unserer Strecke ist davon allerdings noch nicht betroffen  und so brauchen wir für die 140 km 7 ½ Stunden.

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Die letzte zwei Stunden davon durch die Nacht lassen uns entnervt einfach am Pistenrand anhalten und hier übernachten. Da in Äthiopien das Leben früh startet, sind auch wir um 6 Uhr, beim ersten Tageslicht wieder on tour. Die atemberaubende Landschaft um uns herum entschädigt uns wie auch schon gestern für den harten Weg.

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Heute schaffen wir knapp 600 km bis nach Alamata in 11 ½ Stunden. Ermattet kommen wir in Ethiopia Hotel (N 12° 24,699' E 39° 33,540') an, auf dessen Parkhof wir einen Stellplatz finden. Begrüßt werden wir von unseren schottischen Freunden Alastair und Co.

Das Hotel sieht ganz ordentlich aus, ist auf jeden Fall das Beste am Ort. Trotzdem werden unsere Freunde früh aus den Betten gejagt. Flöhe!
Von diesen Bedbugs hören wir auch später noch in Lalibela und Bahir Dar. In unserem OF-EN bleiben wir bisher, Gott sei Dank, verschont. Also, wer hierhin aufbricht, Flohpulver nicht vergessen!

Von Alamata geht’s nach Lalibela. Bis auf die letzten 64 km auf bereits bestens ausgebauter Straße, sodass wir schon am frühen Nachmittag dort im Park des ROHA-Hotels (N 12° 1,635' E 39° 2,218') einen schönen Campground finden.

Im Hotel sind auch verschiedene Reisegruppen aus USA, Holland, Italien und Österreich untergebracht und der Rest des Tages ist sehr unterhaltsam.

Für den nächsten Tag steht die Besichtung der Felsenkirchen auf dem Programm. Diese Kirchen  sind tatsächlich aus dem Felsen gehauen. Unglaublich!

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Zunächst ringsherum freigemeißelt, dann der verbleibende Monolith ausgehöhlt. Einfach unvorstellbar, auch wenn das obenliegende Gestein relativ weich ist. Wolfram macht nach 5 Kirchen schlapp und kehrt ins Hotel zurück. Iris sieht sich noch weitere vier an.

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Mittagspause machen wir im Gartenrestaurant des Seven Olives Hotel, ( N 12° 02.081 E 39° 02.792), das empfehlenswerte Äthiopische Gerichte bietet.

Von Lalibela müssen wir die gleiche unbefestigte Straße zurück zur Hauptstraße Richtung Bahir Dar nehmen. Eine Stunde 40 Minuten für besagte 64 km, das geht so. Dafür können wir die restlichen 250 km in weniger als vier Stunden schaffen. Wenn wir auch in einigen Ortschaften durch Mensch und Vieh auf der Straße aufgehalten werden.

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Wir genießen die Fahrt und das Land und finden gegen 16 Uhr einen Platz im Park des Ghion Hotels (N 11° 35.872 E 37° 23.163). Das Essen im Pavillon am See ist nicht sehr ansprechend, dafür ist die Atmosphäre um so toller. Hier gibt’s auch wieder Internet und so sind wir am nächsten Tag mit der Aktualisierung unseres Tagebuches und der Auswahl des passenden Bilder beschäftigt.

Die 11 Tage in diesem Land, haben uns so fasziniert, dass wir nahezu 1000 Bilder geschossen haben. Die Wahl ist also schwer. Zum Ausgleich nehmen wir uns am Nachmittag noch Zeit für einen Rundgang über den Samstagsmarkt. Auch hier gibt’s viel zu bestaunen und zu fotographieren.

deb deb deb

Leider bricht am Abend das Internet zusammen und wir wissen nicht, wann wir wieder online sind. Hoffentlich verzögert sich der geplante Ausflug am Montag zu den Nilfällen nicht!

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16 - 26. Oktober 2011 (36.571 km)

Das Ghion Hotel bietet uns morgen eine Tour zu den Blue Nile Falls, 35 km westlich von Bahir Dar. Wir nutzen die Gelegenheit und finden gleich wieder zwei neue Bekannte, Marissa und Hagen. Die beiden Kardiologen aus München sind schon viel gereist und es gibt wieder mal viel zu erzählen. Gemeinsam umrunden wir die Wasserfälle.

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Am Nachmittag ziehen wir nochmals durch Dahir Bar und finden nach einem traditionellen Kaffee auch noch das SubAfrica
(N 11° 35,949'  E 37° 22,940'), Ethiopian Sandwich Kings.

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Der Abend endet gemeinsam mit Marissa und Hagen im Pavillon des Ghion bei einem tropischen Regenguss. Der nächste Tag führt uns 565 km weiter Richtung Addis Abeba.

frau frau frau

Auf halber Strecke in Debre Markos würden wir gerne tanken. Aber alle fünf Tankstellen winken ab, NO DIESEL. Ein Reservekanister muss dran glauben. Schon knapp 40 km weiter können wir nachfüllen.

Am Abend dann in Addis Abeba großes Hallo in Wim’s Holand House (N 9° 0,593' E 38° 45,314' vor dem Busbahnhof „La Gare“ kleine Gasse durch die Schranke links, zweite links;-)

com Eingang zu Wim's Holland House

Katrin und Tobias, die beiden Motocrossfahrer warten hier seit einer Woche auf ein Paket aus Deutschland. Außerdem sind dort drei Südafrikaner, die mit ihren 125er Mopeds (!) Richtung Kairo unterwegs sind.

Schon sind wir wieder mal zu Hause :-))

Den nächsten Tag nutzen wir um unsere ToDo-Liste abzuarbeiten. Zunächst muss Gas nachgefüllt werden. Das ist nicht so ganz einfach, denn unsere Gasflasche ist fest installiert. An der Demontage auf der Straße vor der Gasfüllstation beteiligen sich  mindest eineinhalb Stunden zehn Sachverständige. Zu guter Letzt entscheidet Wolfram das Stahlband einfach zu durchtrennen. Wie wir die Flasche wieder befestigen wird sich zeigen.

Dann kommt die Kenia Botschaft (N 9° 1,945'  E 38° 46,994'), wir brauchen Visa. Die beiden Visa kosten uns 100 USD bzw. 1700 ETB.

Weiter geht’s zur Äthiopien Insurance (N 9° 0,911'  E 38° 45,166'), wo wir unser Auto für Äthiopien versichern (424 ETB) und eine Yellow Card / Comesa für sieben weitere Afrikanische Staaten (2.236 ETB) für die nächsten sechs Monate erwerben. Das notwendige Kleingeld bekommen wir am ATM gegenüber am RAS-Hotel

com

Bei MERCEDES (N 9° 0,153'  E 38° 44,740') holen wir uns dann einen Termin für den nächsten Vormittag. Vorsorglich wollen wir unsere Mercedes für die nächsten harten Wochen vorbereiten. Rote und gebe Lichtchen, die uns in den letzten Tagen Hinweise auf mögliche Defekte bzw. Bremsenverschleiß gegeben haben erschrecken längst nicht mehr. Es sind ja nur Hinweise.

Wer soviel erledigt hat darf am Abend schlemmen gehen. Gemeinsam mit Katrin und Tobias und Marja und Paul aus NL gibt’s im „Buffet La Gare“ nur fünf Gehminuten von Wim’s entfernt ein herrliches Lammgericht. Danach geht’s bei Wim in die Schule. Wie dieses traditionelle Holländische Spiel tatsächlich geschrieben wird wissen nur die Holländer.

wim wim

Nach einem frühen Frühstück zum Abschied von Katrin und Tobias, geht’s zu MERCEDES. Philippe Roh, der schweizer Technical Adviser, beweist wieder einmal: Bei Mercedes wird der SERVICE groß geschrieben.

Da wir am Vorabend nicht klären konnten, ob das Lammfleisch oder die „Kid Goats“ besser sind, führt uns der Weg erneut zum „Buffet La Gare“. Außer Marja und Paul (die beiden sind seit 5 Jahren unterwegs) sind Christian, Simon und Maja dabei, aktiv tätig in diversen Äthiopien-Projekten.

wim wim wim

Am nächsten Tag werden die Visa abgeholt, Iris muss zum Zahnarzt und danach geht sie ins National Museum of Ehtiopia um Lucie und Selam kennenzulernen.

mus mus mus mus

Noch ein paar Lebensmittel und Empfehlungen für die weitere Strecke Richtung Kenia und ab geht’s Richtung Süden. 250 km weiter machen wir Halt am Lake Langano, bei den Karkaro Beach Cottages (N 7° 35,822'  E 38° 40,353')

mus mus casp

Hier erholen sich Experts aus Addis am Wochenende. Gleichzeitig mit uns trifft Caspar mit seinem Boklet MAN ein.

Der Holländer ist seit mehr als acht Jahren auf Reisen. Zunächst mit dem Rucksack in Indien und Nepal, dann mit einem Knaus-Reisemobil durch die Türkei, den Iran und Pakistan nach Indien. Zurück in Europa investiert er in den geräumigen, robusten, offroad-tauglichen Boklet. Nach Südamerika ist er jetzt seit knapp zwei Jahren solo in Afrika unterwegs. Der Mann ist überhaupt kein Eigenbrödler und versorgt uns Gleichgesinnte mit unglaublich viel Reiseinformationen. In der benachbarten Sabana- (Edel) Lodge stärken wir uns für die Nacht.

abra abra abra

Arba Minch, 310 km südwestlich, ist unser nächstes Ziel. 25 km vor Sodo sehen wir in der Ferne zwei Radfahrer. Tatsächlich einer von beiden ist wieder Michel. Den Holländer haben wir jetzt schon zweimal getroffen. Er ist mit seinem Rad von Khartoum nach Daressalaam unterwegs. Begleitet wird er von Hiro, den er in Addis getroffen hat. Dieser radelt schon seit zwei Jahren durch die Welt.

abra abra abra

Die letzten 50 km vor Arba Minch sind etwas beschwerlich. Ein Bier auf der Terrasse des Arba Minch Hotel mit grandiosem Blick über Lake Abaya, Lake Chamo und den dazwischen liegenden Isthmus entschädigen. Der Hotel- Manager will 150 ETB für den reinen Stellplatz, das ist zu viel.

Etwa  800 m südliche beglücken wir dann die Soma-Lodge
(N 5° 59,911'  E 37° 32,879') die uns einen deutlich schöneren Stellplatz zu unserem Preis bietet.

abra abra abra

Die nächsten Tage mit zivilisatorischen Errungenschaften, so unser Reiseführer, wollen wir nutzen um unseren Weg nach Kenia vorzubereiten. Wir wollen von Omorate über Ileret die Ostroute längs des Lake Turkana nehmen. Die Strecke soll deutlich schöner sein, als die über Moyale, aber auch nicht weniger anspruchsvoll. Wir haben vor diesem Teil unserer Reise besonderen Respekt. Aber gut vorbereitet sollte alles gut gehen. Da wir frühestens Ende nächster Woche (6.11.) wieder Internet haben werden, macht euch vorher keine Sorgen.

haus haus haus haus haus haus

 

30. Oktober 2011

Unsere Pläne haben sich leicht geändert. Deswegen nochmal ein kurzes Update aus Äthiopien.

jinka jinka jinka

In Jinka, im Omo-Valey müssen wir feststellen, dass die einzige Bank im Ort kein Geld gegen Plastik auszahlt. So gehts's 240 km zurück nach Arba Minch. Wir wollten uns mit einer Schweizer Familie in Omorate treffen, um gemeinsam die Turkana Route nach Kenia zu meistern.

Jetzt treffen wir uns in Arba Minch und fahren weiter östlich am
2. November die Moyale/Masabit Strecke.

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31. Oktober 2011

Zu Äthiopien noch einige Bilder: Die Anfahrt und Rükfahrt ins Omo-Valley. Ein Markt vor, und der in Jinka. Dort können wir ein Bild machen von Leuten vom Stamm der Mursi, die mit den Tellerlippen.

jinka jinka jinka

In Arba Minch dann am Montagmorgen, die Enttäuschung. Der ATM funktioniert nicht, weil die Telefonleitungen gestört sind. Vielleicht in ein bis zwei Sunden? Um 11 Uhr geben wir auf und wechseln von unsrer Schweizer Rettung geliehene Euro. Der Weg ist frei nach Kenia. Wieder geht's nach Konso, von dort jetzt aber Richtung Südost nach Yabelo und am nächsten Tag nach Moyale.

jinka jinka jinka jinka jinka jinka

cu in Kenia ደህና ሁኑ

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Äthiopien